Projekt: Gegen das Vergessen
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„...Ich möchte, dass sich jemand daran erinnert,
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Hier finden sie eine Übersicht der Projektbilder
Hinweise zur Entstehung und Durchführung des Projekts
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Während 1932 noch ca. 80 Angehörige der jüdischen Gemeinde in Goch wohnten, wurden diese in der Zeit des Nationalsozialismus ausgegrenzt, enteignet, vertrieben und ermordet. 55 jüdische Gocher starben in Konzentrationslagern, 39 emigrierten, 11 starben eines natürlichen Todes und 3 kehrten nach dem Krieg nach Goch zurück. Heute leben keine Angehörigen dieser Familien in Goch. |
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Um das Andenken an die Gocher jüdischen Glaubens zu bewahren, haben wir uns im Politikunterricht mit dem Schicksal jüdischer Familien im Nationalsozialismus beschäftigt und dazu eine Ausstellung erstellt. |
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Ein anderer Weg das Vergessen zu verhindern und die Erinnerung zu bewahren bestand in der Säuberung der Inschriften auf einem jüdischen Friedhof in Goch. Diese waren durch Überlagerung mit Moosen und Flechten zum Teil kaum noch lesbar. Zur Reinigung benutzten wir Zahnbürsten, Schwämme, Topftücher und Wasser. Unter anderem wurden die unlesbaren Inschriften auf den Grabsteinen der Familien Snoek, Koppel, Devries, Bruckmann und viele mehr wieder lesbar. |
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Die gesäuberten Grabsteine wurden anschließend fotografiert und die Inschriften dokumentiert. Eine Informatikgruppe hat die Angaben zu den Inschriften auf dem Friedhof dokumentiert. |
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Anschließend wurden fehlende Angaben und Familienbeziehungen mit Hilfe der Register des Stadtarchivs ergänzt und vertieft. |
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| Eintragung ins Standesregister D629 StA Goch - David Abraham Elias Hartog und Eleonore Koppel. In diesem Register erhielt man Informationen über die Eltern und Ehepartner. |
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| Eintragung über David Hartog im Sterberegister - (hier erfuhren wir z.B., dass er in Gennep geboren wurde) |
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Die gesammelten Informationen wurden dann als Webseiten für das Internet aufbereitet. |
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Bei der Durchführung des Projekts wurden wir von vielen Seiten unterstützt. Wir bedanken uns bei Herrn Rubinstein, Geschäftsführer des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden von Nordrhein, bei der Stadt Goch, insbesondere bei dem Stadtarchivar Herrn Koepp, Herrn van Well und Herrn Siebers. Unser Dank gilt auch Frau Koopmann, die uns bei der Übersetzung einiger hebräischer Inschriften half. Schüleräußerungen zum Projekt:
Ruth Warrener, Goch 08.05.05 |
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Schicksal der Gocher Juden zwischen 1933-1945, |
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| Dateiname: | pinfo.htm |
| Datum: | 05/0512.06.2005 |
| Erstellt von: | Ruth Warrener |
| Fotografien: | Ruth Warrener |