Mühlenstr. ?Salomon Koppel war Viehhändler. Er verstarb bereits im Jahre 1927. Die Tochter Hedwig war mit dem Kaufmann Ernst Kann verheiratet. Nach dem Tod der Eltern betrieben die Kanns im elterlichen Haus eine Berufskleidungs- und Hemdenfabrik unter dem Namen EKAGO. Doch schon im Juni 1933 siedelte die Firma nach Gennep um. Dort gründete Ernst Kann gemeinsam mit Albert und Paul David aus Geldern eine Tricotagenfabrik, "Kann& Co" zur Herstellung der Tricotage und DACO zur Weiterverarbeitung (1)(2). Die Fabrik wird ein wichtiger Arbeitgeber in der Umgebung und bietet auch vielen Emigranten Arbeitsmöglichkeiten. 1941 verzieht die Familie Kann nach Zandvoort. Die Fabrik wird unter deutsche Verwaltung gestellt. Obwohl die Familie nicht in den Überlebenden Listen geführt wird lassen nach dem Krieg gestellte Anträge vermuten, dass sie überlebt hat (2). Die Mutter Klara Koppel geb. Leyser und ihr Sohn Max Koppel emigrierten mit seiner Famiie in die Niederlande und haben 1941 in Helmont am Steenweg 10a gewohnt. Sie wohnten dort mit anderen emigrierten Verwandten der Familie Koppel zusammen. Max Koppel verstarb am 31.3.1944 in „Central Europe“ und Klara Koppel am 11.6.1943 im KZ Sobior |
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Nachname |
Vorname |
Geburtsort u. - datum |
Gest., Ort |
Straße |
verheiratet |
Kinder |
Bemerkungen |
. |
KANN |
Ernst |
23.2.1895 Duisburg |
gest. in den Niederlanden |
Mühlenstr. |
Hedwig Koppel |
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Kaufmann Inhaber der Wäscheschneiderei EKAGO. Im Juni 1933 verzog die Familie nach Gennep/NL. Dort gründet Ernst Kann mit Albert und Paul David eine neue Fabrik Daco&Co GmbH. 1941 verzieht die Familie Kann nach Zandvoort. Im April 1942 sind sie in der Jan Steenlaan 56, Naarden gemeldet. Zwar erscheint die Familie nicht in den Überlebenden Listen, aber nach dem Krieg gestellte Anträge lassen vermuten, dass die Familie überlebte. |
e |
KANN |
Hedwig |
22.12.1896 Goch |
gest. in den Niederlanden |
Mühlenstr. |
Ernst Kann |
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Emigrierte im Juni 1933 mit ihrer Familie in die Niederlande nach Gennep. 1941 verzieht die Familie Kann nach Zandvoort. April 1942 sind sie in der Jan Steenlaan 56, Naarden gemeldet. |
e |
KANN |
Rosemarie |
2.10.1930 Goch |
Mühlenstr. |
- |
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Emigrierte im Juni 1933 mit ihren Eltern nach Gennep/Niederlande. 1941 verzieht die Familie Kann nach Zandvoort. April 1942 sind sie in der Jan Steenlaan 56, Naarden gemeldet. |
e |
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KANN |
Lore |
1.11.1923 Goch |
Mühlenstr. |
- |
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Emigrierte im Juni 1933 mit ihren Eltern nach Gennep/Niederlande. 1941 verzieht die Familie Kann nach Zandvoort. April 1942 sind sie in der Jan Steenlaan 56, Naarden gemeldet. |
e |
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| KOPPEL geb. Leyser |
Klara | 14.9.1861 Anholt bei Münster |
11.6.1943 Sobibor |
Mühlenstr. Helmont |
Salomon Koppel *26.2.1857 Goch + 2.4.1927 Goch |
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Verzog in die Niederlande (1942 Helmont, Steenweg10a mit Sohn Max und Schwiegertochter) und wurde von dort deportiert. Sie verstarb am 11.6.1943 im KZ Sobibor. | |
| KOPPEL | Max | 10.5.1899 Goch |
31.3.1944 "Central Europe" |
Mühlenstr. |
Herta geb. Cohn Veersen 15.3 1942 Auschwitz 3.9.1942 |
Peter Klaus Berlin 21.12.1934 Auschwitz 3.9.1942 |
Max Koppel emigrierte mit der Mutter Klara, Ehefrau Herta und Sohn Klaus in die Niederlande nach Helmont (Steenweg 10a) und wurde von dort deportiert. Er verstarb irgendwo in "Central Europe" |
Grab von Salomon Koppel |
Quellen
| Dateiname: | fkoppel.htm |
| Datum: | 03.01.10 |
| Erstellt von: | Ruth Warreber |
| Fotografien: | Ruth Warrener |